Fremdsprachenschule-Landshut

Staatlich anerkannte Schule für Fremdsprachenberufe der VHS-Landshut e. V.
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Ein “kleiner” Gruß

admin | 4. Oktober 2012

Sehr geehrte Frau Galter,

ich hoffe, der erste Schultag ist gut verlaufen und Sie und das Lehrerkollegium haben sich gut erholt.

Da Sie uns gebeten haben, uns doch mal zu melden, mache ich das hiermit.

Bei mir hat sich seit August viel getan. Nachdem ich seit dem 2. Halbjahr auf Arbeitssuche war, habe ich im August von einem Bekannten eine Stellenausschreibung zugeschickt bekommen. Sie bezog sich auf eine Stelle als Teamassistentin bei der Firma Knürr Technical Furniture an meinem Wohnort Arnstorf. Ich verschickte also eine Bewerbung und nach ca. 10 Tagen bekam ich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch, dass ich für den nächsten Tag gleich annahm. Das Gespräch verlief gut, ich hatte mir keinen Patzer geleistet. Wiederrum eine Woche später wurde ich gebeten, doch noch einmal vorbeizuschauen. An diesem Tag bekam ich eine Zusage, da den Herrschaften das Gespräch gut gefallen hatte und die sehr guten Französischkenntnisse, die ich vorweisen konnte, dringend benötigt wurden. Anfangs dachte ich nicht, dass ich die Stelle bekam, da es das erste Bewerbungsgespräch überhaupt war. Aber das Glück war wohl auf meiner Seite. =)

Seit 3. September arbeite ich nun in der Abteilung Customer Engineering als Teamassistentin für den Internationalen Bereich. Meine Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit, zwar nicht unbedingt in meiner Altersklasse aber ich habe in den knapp 2 Wochen viel neues gelernt und es wird noch viel dazukommen. Auch die Bezahlung ist sehr, sehr gut, was man von einer Firma in einem Ort von 6000 Einwohnern nicht denken würde. Zu unseren Kunden zählen u.a. BMW, Siemens, AEG, EADS Deutschland, Airbus, u.v.m. Wenn Sie mehr über die Firma erfahren wollen, fragen Sie mich direkt oder schauen Sie sich im Internet um. Die Internetadresse ist in meiner Signatur vermerkt.

Mein Englisch- und Französisch-Handelskorrespondenzbuch steht für alle Fälle griffbereit auf meinem Schreibtisch, aber das meiste ist noch im Köpflein. Ich kann also beinahe alles gebrauchen, was ich in den zwei Jahren bei Ihnen und den anderen Lehrern gelernt habe. Auch von den Incoterms bleibe ich nicht verschont.

Bitte richten Sie an alle meine ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer einen schönen Gruß aus, bzw. werden Sie womöglich die E-Mail aushängen, was Sie sehr gerne dürfen.

Alles Gute und viel Durchhaltevermögen für das neue Schuljahr.

Liebe Grüße

Verena Frank

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Lang ist’s her …

admin | 26. März 2012

Liebe Frau Galter,

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

seit meinem Abschluss letzten Sommer ist nun doch einige Zeit vergangen. Ich kann Ihnen sagen, dass diese für mich blitzschnell an mir vorbeigerauscht ist. Zum 1. August 2011 habe ich meine Arbeitsstelle in einer Patentanwaltskanzlei in München angetreten und somit den Einstieg ins Berufsleben geschafft.

Von Anfang August bis Ende Dezember wurde ich in der TAX, der Abteilung für die Verlängerung von Schutzrechten, eingelernt. Seit Anfang Januar beschäftige ich mich mit allgemeineren Sekretariatsaufgaben und verfasse zum Teil selbstständige Korrespondenzmitteilungen oder erhalte diese von den Patentanwälten bereits auf Band diktiert.

Mit meinen Kollegen und Vorgesetzten komme ich sehr gut aus, was durch zahlreiche firmeninterne Aktivitäten, wie den alljährlichen Betriebsausflug, regelmäßiges Weißwurstessen, Firmen-Yoga, Cocktailpartys etc. gestärkt wird.

In der Kanzlei ist immer etwas los und nur selten gibt es Anlass zur Langeweile. Die Arbeit macht Spaß und wenn man nebenbei auch noch Geld dabei verdient, umso besser.

Die Ausbildung an der Fremdsprachenschule hat mit Sicherheit einiges dazu beigetragen, dass ich einen so guten Karriereeinstieg schaffen konnte. Auch, wenn die Ausbildung für mich nur ein Jahr gedauert hat, so merke ich immer wieder wie hilfreich es war oftmals die gleichen Dinge immer und immer wieder eingebläut zu bekommen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und viel Spaß mit Ihren zukünftigen Schülern!

 

Viele Grüße aus München!

 

Diana

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Nach dem Fachabitur planlos – heute mit Traumjob glücklich

admin | 11. April 2011

Juli 2002, mit dem Fachabitur in der Hand und dem Bescheid, dass ich die Aufnahmeprüfung zum Studium der Innenarchitektur nicht bestanden habe, stand ich da. Ich wollte unbedingt etwas Kreatives machen, hatte aber keinen Plan B.

„Sprachen kann man immer brauchen,“ sagte meine Mutter und schwups war ich auf der Fremdsprachenschule der VHS Landshut zur zweijährigen Ausbildung als staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin, mit den zwei Sprachen Englisch und Italienisch, für die Fachrichtung Wirtschaft, angemeldet. Ich ergab mich meinem Schicksal. Weil dies aber leider nicht so einfach geht, musste ich unbedingt noch etwas Kreatives machen. Tagsüber hab ich also alles gelernt was eine gute Fremdsprachenkorrespondentin ausmacht. Den sicheren und richtigen Umgang mit der fremden Grammatik, der Rechtschreibung und den richtigen Gebrauch der Redewendungen und Fachwörter. Das Maschinenschreiben, die richtige Gestaltung von Geschäftsbriefen und die Anwendung der Computerprogramme im Büroalltag und alles was für den Import und Export wichtig ist.

Einmal die Woche habe ich abends noch die von der VHS Landshut angebotenen Nähkurse bei Frau Winbeck besucht. Da konnte ich mich so richtig kreativ entfalten, so sehr, dass ich auch die anderen Abende in meinem Zimmer saß und genäht oder gezeichnet habe. Dank Frau Winbeck habe ich mich guten Gewissens noch mal einer Aufnahmeprüfung in einem kreativen Bereich gestellt. Ich habe mich für Modedesign beworben und konnte direkt nach meiner bestandenen Abschlussprüfung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin an der Modeschule Albstadt meine nächste Ausbildung beginnen. Nach 3 Jahren war ich dann auch noch staatlich anerkannte Modedesignerin mit einem super Abschlusszeugnis.

Heute arbeite ich in der Schweiz, bei Charles Vögele in Pfäffikon. Ich arbeite im Qualitätsmanagement und brauche tatsächlich alles, was ich in meinen insgesamt 5 Jahren Ausbildung und den Nähkursen gelernt habe. Ich kommuniziere mit unseren Angestellten auf der ganzen Welt, kann meine Wirtschaftskenntnisse gut brauchen und habe jeden Tag mit Mode, Verarbeitung und Qualität zu tun. Heute bin ich glücklich.

Ich wünsche allen, die auf der Suche nach dem richtigen Start in das spannende Berufsleben sind, ein glückliches Händchen bei der Ausbildungswahl und Menschen die Euch ermutigen, an Euch glauben und unterstützen.

Natalie Kolbeck, 29, Qualitätsmanagement bei Charles Vögele

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